Die goldene Regel: Von aussen nach innen, von oben nach unten
Grundprinzip: erst Gebaeudehuelle (Dach, Fassade, Fenster, Keller) dann Haustechnik (Heizung, Elektrik, Sanitaer) dann Innenausbau (Fliesen, Boeden, Malerarbeiten).
4 typische Sanierungs-Pfade
Je nach Ausgangs-Situation passt ein anderer Pfad:
- Kompletter Altbau (60er-70er) - Gebaeudehuelle-First — Dach -> Fassade -> Fenster -> Heizung (Waermepumpe moeglich) -> Baeder -> Innenausbau.
- Alte Heizung faellt aus - Heizung-First — Heizung (Waermepumpe) -> Daemmung nach GEG-Mindest-Standard -> spaeter Rest.
- GEG-Pflicht nach Erbschaft - Pflicht-First — Oberste Geschossdecke -> Heizung (falls ueber 30 Jahre) -> Warmwasser-Leitungen daemmen -> dann Kuer.
- Bad marode - Kern-First — Bad + Heizung + Elektrik zusammen, dann spaeter Gebaeudehuelle nach Budget.
Häufige Fragen
Was passiert wenn ich in falscher Reihenfolge saniere?
Sie riskieren dass Sie spaeter schon Erneuertes wieder aufreissen muessen (z.B. neues Bad, dann Fassaden-Daemmung von innen). Immer VORHER mit Energieberater die Reihenfolge planen.
Kann ich alles auf einmal machen?
Ja - Kernsanierung. Aber teurer und aufwendiger. Bei Etappen-Sanierung sparen Sie 15-25 Prozent durch bessere Preise pro Gewerk.
Wie lange darf zwischen zwei Etappen liegen?
Fuer die iSFP-Foerderung: Etappen im Fahrplan sollen 5-15 Jahre auseinander liegen. Aber Sie koennen auch schneller sanieren wenn Sie wollen.
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